Archiv der Kategorie: Probentagebuch

Probentagebuch: 29. mrz 2014….WTF

Generalprobe überlebt! Keine Verluste…! Einige interessante Unregelmäßigkeiten…! Kleinere Fehler. Aber in großem Ganzen scheint es funktinonieren. Besonders der CHor bietet immer wieder reizende Dinge an. Im letzten Akt war ich selber bei Manuelas Soloszene gerührt. (Und nicht geschüttelt). Erste Reaktionen des Publikums…

z.B. auf Facebook:

Generalprobe „DER TRAUM EIN LEBEN“: sehr fantasievolle Inszenierung und Bühnenbild, tolle Sänger. Es lohnt sich sehr hinzugehen.

 

Heute abend Jonathan Doves Pinocchio. Nach meiner Inszenierung von Doves  „Swanhunter“ Arbeit an einem Libretto für eine neue Dove – Oper: „Marx in London“.

Aber auch nach dem Frühstück etwas komponieren nicht vergessen: Meine Zombie – Oper nimmt langsam Gestalt an: Hier Mal eine Arie aus der Oper deren Titel Motto für den letzten Tag vor der Premiere sein könnte: WTF!

Aus der Oper WTF die „Titel arie“.  Eine Probe mit Monica Sutcliffe in der UDK Berlin. Am Klavier Nicolai Orloff und Komponist Jürgen R. Weber…

 

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Probentagebuch 28. Mrz.2014

Heute Abend um 7 Generalprobe! Zum ersten mal werden wir (hoffentlich) ohne Unterbrechungen in Kostüm und Maske durch das ganze Stück kommen. Die letzten Nächte träumte ich vermehrt von Braunfels Musik. (Meistens Rustans große Arie auf dem fliegenden Bett.) Dazu immer wieder Bilder einer Zombie-Welt die sich durchmischte mit wild herum-schreienden Künstlern, die die Nerven verlieren und deshalb gefeuert werden. Einmal trat Dietrich Hilsdorf in meinem Traum zu mir und sagte mir etwas profundes, das ich akkustisch nicht verstand. Als eine unser Choristinnen, die einen absurden, meterhohen Hut trug und sich zu einem bluttriefenden Zombie verwandelt hatte, ein Kind in „Walking Dead“ – Manier in den Hals biss, wurde der Traum auf einmal langsamer, als ob er in extremer Zeitlupe gedreht worden wäre. In dieser Zeitlupe konnte ich erkennen, dass sowohl die Choristin als auch das Kind lächelten. Es war alles nur Fake! Alles nur Theater!

Im Moment frühstücke ich im Hotel Sprenz in Oldenburg, weil an der Oper Oldenburg um 11 die Bauprobe zu „Hercules“ stattfinden wird. Danach geht’s dann mit Vollgas und Christian Firmbach wieder nach Bonn zur Generalprobe „Traum“…

Apropos Oldenburger Oper… Hier der KRAUTfunding -Trailer, den ich dort neulich heimlich gedreht habe. Während im Hintergrund das Cembalo gestimmt wird, gebe ich den crazy german director. ÜBRIGENS! Wer auf die Indiegogo – Seite von „OPEN WOUND – the ÜBER-movie“ geht, kann dort über Pay-Pal Geld geben und bekommt dafür ziemlich krankes Zeug. Für nur noch 75.000,- $ kommt sogar der eigene Name in den Titel…!

 

 

Probentagebuch: Morgen die Generalprobe…

Zwischen Warnstreiks, Krankheiten und Notensuchen entwickelt sich das Stück immer mehr. Gestern hatten wir eine etwas improvisierte Hauptprobe. Carola Glaser sang von der Seite, unsere Assistentin Babsi spielte… Morgen bei der Generalprobe wird Manuela wieder dabei sein. Eine komplizierte Situation auch in der Technik. Da wir um 12 die Probe abhalten müssen können die meisten der Studenten – Statisten nicht. Das hat Auswirkungen z.B. auf die Flugszenen, wo die Statisten teilweise die stabilisierenden Seile halten. Die Kostüme sind fantastisch und auch das Licht und die Videos grooven sich langsam ein.

Hier ein kleiner Zusammenschnitt mit Interviews…

 

 

Probentagebuch 20.3.2014

Ein kompletter Klavierdurchlauf am Morgen.(Bis 13:30) Einige wenige Sprünge aber endlich haben wir das Ende mit dem Damenchor Mal gemacht… Dann wieder Licht und Videos für den 3. Akt (Bis 18 Uhr) dann ab 19 Uhr Bühnenorchsterprobe 2. Akt (bis 23 Uhr). Hier eine Stelle von der Seitenbühne: Unser wunderbarer Mark Morouse schmeißt als Zange einige eingeforene Studenten um.

Zanga

Platz da, Platz! Ich bin vom Hause!

Ha ha! Das geht vortrefflich! Unser Rustan wirkte Wunder!

Und der Feind, er steht verblüfft;

Ihm, der kam zu leichtem Krieg,

Dünkt der Rückzug jetzt schon Sieg.

Probentagebuch , Dienstag 18. März 2014

Jetzt geschieht vieles parallel: Das Beethovenorchester probt mit den Sängern in der Beethovenhalle. Regieteam und Technik puzzeln Licht und Videoeinspielungen zusammen.

Und hier sehen wir wie Beleuchtungsmeister Friedel Gras das Auswechseln der Streuungsscheiben vor den LED Scheinwerfern überwacht. Regisseur Jürgen R. Weber schaut sich das ganz locker an.

Probentagebuch 14. März 2014

Heute ein erster „Gesamtdurchlauf“! Nach der Vormittagsprobe mit Chor und Manuela, die wieder dabei ist, erste Beleuchtungsaktionen mit Max. Parallel projezieren wir Videos von hinten und vorne und versuchen mit Elisabeth und Stefan auch das in den Griff zu bekommen. Dann abends: Einmal durch! Zumindest versuchen wir das. Fast unmöglich bei 3 Stunden. Zum ersten Mal die Komparsen dabei. Zum ersten Mal mit Drachen und Bühnentechnik. Das Felsgesicht fehlt immer noch. Egal… Um 22 Uhr haben es tatsächlich fast geschafft. Nur der Epilog fehlte… Endrik spielt und singt wie ein Berserker, da bringt es Spaß Augen und Ohren zu haben… Anjara sehr präzise als alte Giftmischerin. Mark halb komödiantisch, halb dämonisch kämpft sich durch die Reqisitenschlacht… Es wächst langsam alles zusammen. Keine Verletzten. Ein Komparse hat gut reagiert, als ein Stuhl auf ihn losflog… Ein Speer zerbarst…

Noch 2 Wochen! Dann wird’s ernst…

Hier Impressionen: Schon etwas beleuchtet…

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