Archiv der Kategorie: Probentagebuch

Proben-Tagebuch Mittwoch, 19.2.2014

Heute ne Menge 2. Akt. Noch ohne Chor, aber mit dem legendären Graham Clark als altem Mann.

Mittags Treffen mit einigen Schülern, die an den abenden der Aufführung für die Einführung verantwortlich sein werden.

Abends dann erste Versuche mit dem König (Rolf Broman) und dessen 2 zusätzlichen Händen (Katharina).

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Proben-Tagebuch Dienstag, 18.2.2014

Heute Morgen Videobesprechung während Will Humburg mit den Sängern den 2. Akt durchging. Wir überlegen, wie wir meine obligatorischen Video Kommentare ohne zu viel Aufwand realisieren können. Die Lösung scheint das Abfilmen der Texte auf der Übertitelungsanlage zu sein. Mal sehen… Abends dann Vorspiel szenisch. Es ist interessant wie sich der Stil des Ganzen immer mehr herauskristallisiert. Heute gab es auch eine kleine Tanzeinlage unser dramatischen Sänger im Bob Fosse – Stil… Ein Hauch von komödiantischer, surrealer Absurdität liegt über allem… Es ist als ob irgendwo in der Ecke Rod Serling stehen müsste…

Proben-Tagebuch Montag, 17.2.2014

KONZEPTION!!!

Heute um 11 begann mit der  Konzeption die Probenphase! Hier einige Fotos!!!

Traum_ein_Leben-Pr-001  © 2014 Thilo Beu

Regisseur Jürgen R. Weber erklärt das Universum (und sein Regiekonzept)

Traum_ein_Leben-Pr-007  © 2014 Thilo Beu

Kostümbildner Kristopher Kempf erklärt ein schönes Kostüm (Im Hintergrund unscharf Bühnenbildner Hank Irwin Kittel).

Traum_ein_Leben-Pr-014   © 2014 Thilo Beu

Dirigent Will Humburg erklärt ein Cisis.

Traum_ein_Leben-Pr-025   © 2014 Thilo Beu

Hank Irwin Kittel, nachdenklich & sein Bühnenbildmodell, unscharf.

Probentagebuch Mittwoch 15. Januar 2014

12 Uhr in Westberlin: Kampfprobe bei Endrik in Westberlin. Erstes Artefakt im Flur: Ein ausgeklügeltes Hantelset.

20140115_130817_2200

Danach kurze Stellprobe im Wohnzimmer: Was ist möglich, und was nicht: Schläge, Tritte, Griffe, Armumdrehen mit Blick zum Dirigenten, zu Boden gehen etc. Was darf oder kann man einem Tenor zumuten? Antwort: So ziemlich alles.

Danach kurz mal die Hanteln ausprobiert. Rätsel: Welcher ist der Tenor- welcher der Regie-Arm???

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Probentagebuch Montag 14. Oktober 2013

Viele fragen sich: Warum Probentagebuch,  wo doch noch gar nicht geprobt wird? Nun das kann ich auch nicht wirklich beantworten. Wahrscheinlich weil „Vorbereitungstagebuch irgendwie blöd klingt“ Egal.

Noch ganz innerlich erschüttert von der Jesus Christ Superstar Premiere , mit dem durchaus talentierten Mr. Judas (David Jakobs), gestern, erscheine ich gegen Mittag im Opernhaus und irre durch die Gänge. Jürgen Gang

Irgendwann erreiche ich tatsächlich das Intendanzbüro der Theater Bonn.  Dort treffe ich dann, wie zu erwarten war, auf den Generalintendanten Dr. Bernhard Helmich, mit dem ich über die Dinge rede über die Intendanten und Regisseure üblicherweise reden: Lauter wichtiges Zeug. Helmich ist ziemlich schwer zu durchschauen. Was denkt er wirklich von meinem Konzept zu „Der Traum ein Leben“? Ich beschließe ein Photo mit meinem neuen Samsung Smartphone von ihm zu machen, um mir mit Hilfe einer genausten Analyse seines Gesichts und Körpersprachenausdrucks eine Meinung darüber zu bilden.

Bernh. Helm. Verwaschen

Hm. Vielleicht muss ich das Smartphone ruhiger halten. So smart scheint es dann auch nicht zu sein.

Dann treffe ich auf Ben DOOM, der irgendwie für Online-Kram bei den Thatern Bonn zuständig ist. Ich zeige ihm diesen Blog, den Sie gerade lesen und sein etwas verrücktes Lächeln drückt seine beifällige Einstellung meinem Blog gegenüber aus.

Ben + Jürgen

Später, nach einigen Calamares im Opera-Restaurant, treffe ich Elisabeth Thomann und wir besprechen, wie die Videoeinspielungen für DER TRAUM EIN LEBEN produziert werden sollen. Auf dem Tisch kann man 2 Originalzeichnungen von mir, 2 Kaffebecher (einer voll, einer leer, einer Pappe, einer Porzellan),  erkennen. Ein Teil der Anmationen wird mit Hilfe einer einfachen Technik gemacht werden, bei der die einzelnen Phasen auf Transparentpapier gemalt werden.

elis. Thomann

Zwischendrin habe ich mich auch mit Andreas (Operndirektion&Dramaturgie) und Fritz, dem Leiter der PR-Abteilung getroffen um Diverses entspannt zu besprechen. Morgen gehts wieder zurück nach Berlin.

Probentagebuch 12. Oktober

Neulich auf dem Hippopotamus:

hipposattel

Morgen geht’s nach Bonn. Nicht auf dem Nilpferd, sondern im ICE. Aber trotzdem: Langsam beginnt der Motor zu laufen. Bilder, Ideen, Träume konkretisieren sich um die Oper DER TRAUM EIN LEBEN von Walter Braunfels in einer würdigen Weise auf der Bonner Opernbühne im März 2014 zu zelebrieren. Kreaturen werden kreiert, Traumatische Tänze ertanzt, Filme erfunden und natürlich jede Menge Träume geträumt.

SACHS

Mein Freund, das grad‘ ist Dichters Werk,
dass er sein Träumen deut‘ und merk‘.
Glaubt mir, des Menschen wahrster Wahn
wird ihm im Traume aufgetan:
all Dichtkunst und Poeterei
ist nichts als Wahrtraumdeuterei.

Also morgen Jesus Christ Superstar – Premiere und Montag und Dienstag Treffen mit der Film-,  der PR und der Dramaturgie – Abteilung. Mal sehen…