Archiv der Kategorie: Traum

Probentagebuch 28. Mrz.2014

Heute Abend um 7 Generalprobe! Zum ersten mal werden wir (hoffentlich) ohne Unterbrechungen in Kostüm und Maske durch das ganze Stück kommen. Die letzten Nächte träumte ich vermehrt von Braunfels Musik. (Meistens Rustans große Arie auf dem fliegenden Bett.) Dazu immer wieder Bilder einer Zombie-Welt die sich durchmischte mit wild herum-schreienden Künstlern, die die Nerven verlieren und deshalb gefeuert werden. Einmal trat Dietrich Hilsdorf in meinem Traum zu mir und sagte mir etwas profundes, das ich akkustisch nicht verstand. Als eine unser Choristinnen, die einen absurden, meterhohen Hut trug und sich zu einem bluttriefenden Zombie verwandelt hatte, ein Kind in „Walking Dead“ – Manier in den Hals biss, wurde der Traum auf einmal langsamer, als ob er in extremer Zeitlupe gedreht worden wäre. In dieser Zeitlupe konnte ich erkennen, dass sowohl die Choristin als auch das Kind lächelten. Es war alles nur Fake! Alles nur Theater!

Im Moment frühstücke ich im Hotel Sprenz in Oldenburg, weil an der Oper Oldenburg um 11 die Bauprobe zu „Hercules“ stattfinden wird. Danach geht’s dann mit Vollgas und Christian Firmbach wieder nach Bonn zur Generalprobe „Traum“…

Apropos Oldenburger Oper… Hier der KRAUTfunding -Trailer, den ich dort neulich heimlich gedreht habe. Während im Hintergrund das Cembalo gestimmt wird, gebe ich den crazy german director. ÜBRIGENS! Wer auf die Indiegogo – Seite von „OPEN WOUND – the ÜBER-movie“ geht, kann dort über Pay-Pal Geld geben und bekommt dafür ziemlich krankes Zeug. Für nur noch 75.000,- $ kommt sogar der eigene Name in den Titel…!

 

 

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Dream No. IV 1st of March 2014

Again a rehearsal: I was directing something. But soon I realized, that I didn’t know the play or opera. I wanted to look into my script, but I couldn’t find it. So I improvised. It was a scene where some actors were playing snooker or Pool Billiard. But there was no snooker table for the rehearsal. So we used a normal table. But the balls kept falling down all the time. The whole scene didn’t work at all. Then I woke up.

Dream No. III (27th of February)

A rehearsal… but not in our normal room (Probebühne 1) . A room, where there  is just a wall and some doors. I want Graham Clark closer at one door, but then I see, that in the wall and on the floor, there are hundreds of pins and needles. One needle is preposterous large, like Baseball-bat. In my dream I remember thinking: „The needle is so big. It must be dream-symbol for something“. But it was hard to walk, because of all the needles. I thought hard, how to go on with my rehearsal in this hostile enviroment when Graham came and said: „Let’s move a little bit over. Here’re no needles at all“, showing me a place at the wall which was perfectly nice and clean.

And then i woke up…

TRAUM Nr. II (13.1.2014)

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Ein Gespräch auf dem Sofa. Davor ein niedriger Holztisch. Eine Talkshow? Eine Gruppentherapie? Ich und noch 3 andere Menschen, deren Gesichter ich nicht erkennen kann. Uns gegenüber, ca. 20 m entfernt: Ein schwarzgelocktes Individuum. Nicht klar ob Mann oder Frau. Die Person hält ein langes Seil in der Hand. Sofort verstehe ich was sie mit dem Seil will: Die Nicht-Gesichter neben mir auf dem Sofa sollen unter dem Tisch durchgezogen werden. Ihre Füße sind alle schon in Schlingen gefangen. Ich versuche das Seil, das sich um die Tischbeine schlingt zu entwirren. Der lächelnde Lockenkopf verhindert das. Es ist wie ein Spiel: Das Leben der Sofasitzer der Einsatz. Ich wache nachdenklich auf.

 

 

 

 

30. 12. 2013 TRAUM I

jügen sylvester

© 2014 Ingo Seefeldt

Braunes Gras. Nass. Dunkelgrün & Braun & vergilbtes Gelb. Ein Zelt. Grau. Klassisches 2 Personen Zelt.

Im Zelt: Eine Frau & ein Mann. Beide schlafen. Bin ich der Mann? Für eine Weile scheint das möglich zu sein. Dann erwachen die beiden. Ich bin nun draußen.  Also nicht der Mann. Oder nicht mehr?

Mann und Frau in heller Kleidung. Leinen? Altertümlich. Ein enges Zelt. Sie öffnen das Zelt. (Die Kleidung konnte ich schon vorher sehen). Sie sehen mich an. Fragend. Ich gebe ihnen ein Drehbuch. Also ist es ein Film den wir drehen. Ein historischer Film. Ich eile weiter. Es ist sehr dunkel. Von einem Berg gleitet ein Pferd hinunter. Oder eine Kuh? Nein ein Pferd. Es fängt an zu schneien und es ist Nacht. Plötzlich ist alles von Schnee bedeckt. Tiefer Neuschnee. Kalt. Knirschend. Ich bin in einem großen Raum. Aber mit den Füßen stehe ich noch im Schnee? Viele Menschen in dem Raum. Jung. Frauen um die 20. Vielleicht ein paar Männer. Sie reden unverständlich durcheinander. Ich verschaffe mir Gehör. Alle sollen sich umziehen. In ihre Jane Austen-Kostüme zwängen. Ich kann keine Gesichter erkennen. Alles ist wie im Gegenlicht. Wo ist mein Assistent? Hermann N.! Er ist mein Assistent aber er ist nicht vor Ort. Wo ist er? Die Techniker sind alle vor Ort. Das Licht und die Kameras sind aufgestellt. Ein Techniker hält einen dampfende Thermobecher in der Hand. Aber wo ist mein Assistent. Wo ist Hermann N.? (Es scheint mich nicht zu irritieren, dass Hermann Neuburg ein Schulkamerad ist, den ich seit 30 Jahren nicht mehr gesehen habe). Ich habe die Szene in der Hand, die heute gedreht werden soll. Vielleicht 10 oder 12 Din A 4 Blätter. Ich kann den Dialog nicht erkennen, aber ich weiß, dass er überarbeitet werden muss. Wo ist mein Assistent?

Ich wache auf. Es hat nicht geschneit. 4 Tage später rufe ich bei Hermann N. an. In der Nacht, in der ich von ihm geträumt hatte, gab es bei ihm eine schwerwiegende Veränderung in seiner Familie.