Premierenschnipsel…

 

 

Ein frisch gedrucktes Programmheft (lohnt sich zu lesen!) mit einem Premierengeschenk…

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In der Gaderobe…

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Das Parkett wartet ungeduldig auf die Besucher…

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Hier das offene Bein von Bettina, die das Komparsen-Double für Anjara ist…

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Noch 2 Stunden…

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Hier ein kleines Interview mit unser wunderbaren Inspizientin

 

Der wichtigste Mitspieler: Das Publikum…

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Pressevorbericht im Generalanzeiger

Hier der Vorbericht von Bernhard Hartmann über DER TRAUM EIN LEBEN und den Regisseur Jürgen R. Weber,

Einige Ausschnitte:

… irgendwie scheint sich der hochgewachsene Regisseur, dessen dunkles, etwas wirr den Kopf umspielendes Haar und der ergraute Vollbart ihm eine gewisse Wildheit verleihen, sich nicht unwohl zu fühlen, wenn er nun wieder großer Oper statt Soapopera macht….

„Die Szenen verraten eine Art Filmtiming“, findet Weber, der zurzeit parallel an seinem Filmprojekt „Open Wound – the ÜBER-movie“ arbeitet.

 …Weber will Traum und Wirklichkeit in seiner Inszenierung deutlich voneinander abgrenzen. Und greift dazu auf multimediale Mittel wie Videoeinspielungen und -projektionen zurück. Theater bedeutet auch, zu zeigen, „was Theater kann“, findet er. Es ist ein bisschen, als habe er sich die Mahnung des von Goethes Theaterdirektor aus dem Faust zu Herzen genommen: „Drum schonet mir an diesem Tag Prospekte nicht und nicht Maschinen.“

 

PREMIERE! DER TRAUM EIN LEBEN!

Nach dem wunderbaren Pinocchio gestern ging in der Nacht ein Ruck durch Bonn als um 2 Uhr  alle Uhr auf 3 Uhr gestellt wurden. in 10 Stunden wird sich zeigen zu was all unsere Anstrengungen, Blessuren und emotionalen Gehirnverknotungen geführt haben. Dann werden wir das Bonner Publikum mit auf unsere Traumreise nehmen…

Jürgen R Weber

© U. Gmeiner

Probentagebuch: 29. mrz 2014….WTF

Generalprobe überlebt! Keine Verluste…! Einige interessante Unregelmäßigkeiten…! Kleinere Fehler. Aber in großem Ganzen scheint es funktinonieren. Besonders der CHor bietet immer wieder reizende Dinge an. Im letzten Akt war ich selber bei Manuelas Soloszene gerührt. (Und nicht geschüttelt). Erste Reaktionen des Publikums…

z.B. auf Facebook:

Generalprobe „DER TRAUM EIN LEBEN“: sehr fantasievolle Inszenierung und Bühnenbild, tolle Sänger. Es lohnt sich sehr hinzugehen.

 

Heute abend Jonathan Doves Pinocchio. Nach meiner Inszenierung von Doves  „Swanhunter“ Arbeit an einem Libretto für eine neue Dove – Oper: „Marx in London“.

Aber auch nach dem Frühstück etwas komponieren nicht vergessen: Meine Zombie – Oper nimmt langsam Gestalt an: Hier Mal eine Arie aus der Oper deren Titel Motto für den letzten Tag vor der Premiere sein könnte: WTF!

Aus der Oper WTF die „Titel arie“.  Eine Probe mit Monica Sutcliffe in der UDK Berlin. Am Klavier Nicolai Orloff und Komponist Jürgen R. Weber…

 

Probentagebuch 28. Mrz.2014

Heute Abend um 7 Generalprobe! Zum ersten mal werden wir (hoffentlich) ohne Unterbrechungen in Kostüm und Maske durch das ganze Stück kommen. Die letzten Nächte träumte ich vermehrt von Braunfels Musik. (Meistens Rustans große Arie auf dem fliegenden Bett.) Dazu immer wieder Bilder einer Zombie-Welt die sich durchmischte mit wild herum-schreienden Künstlern, die die Nerven verlieren und deshalb gefeuert werden. Einmal trat Dietrich Hilsdorf in meinem Traum zu mir und sagte mir etwas profundes, das ich akkustisch nicht verstand. Als eine unser Choristinnen, die einen absurden, meterhohen Hut trug und sich zu einem bluttriefenden Zombie verwandelt hatte, ein Kind in „Walking Dead“ – Manier in den Hals biss, wurde der Traum auf einmal langsamer, als ob er in extremer Zeitlupe gedreht worden wäre. In dieser Zeitlupe konnte ich erkennen, dass sowohl die Choristin als auch das Kind lächelten. Es war alles nur Fake! Alles nur Theater!

Im Moment frühstücke ich im Hotel Sprenz in Oldenburg, weil an der Oper Oldenburg um 11 die Bauprobe zu „Hercules“ stattfinden wird. Danach geht’s dann mit Vollgas und Christian Firmbach wieder nach Bonn zur Generalprobe „Traum“…

Apropos Oldenburger Oper… Hier der KRAUTfunding -Trailer, den ich dort neulich heimlich gedreht habe. Während im Hintergrund das Cembalo gestimmt wird, gebe ich den crazy german director. ÜBRIGENS! Wer auf die Indiegogo – Seite von „OPEN WOUND – the ÜBER-movie“ geht, kann dort über Pay-Pal Geld geben und bekommt dafür ziemlich krankes Zeug. Für nur noch 75.000,- $ kommt sogar der eigene Name in den Titel…!

 

 

MACHO MAN is in town!

Während wir also die Hauptprobe verdauen und der generalprobe entgegenfiebern, gibt „MACHO MAN“ José Cura in der mafiösen Bonner Inszenierung den Cavaradossi! Leider bin ich nicht da, da ich morgen früh in Oldenburg Bauprobe von „Hercules“ (Händel) habe… Aber ich habe ihn in Berin als Otello und in Fanciulla del West gesehen. Es lohnt sich! Hier mal ein kleines Vittoria als Einstimmung…

Und hier der ANDERE MACHO MAN:

 

 

Probentagebuch: Morgen die Generalprobe…

Zwischen Warnstreiks, Krankheiten und Notensuchen entwickelt sich das Stück immer mehr. Gestern hatten wir eine etwas improvisierte Hauptprobe. Carola Glaser sang von der Seite, unsere Assistentin Babsi spielte… Morgen bei der Generalprobe wird Manuela wieder dabei sein. Eine komplizierte Situation auch in der Technik. Da wir um 12 die Probe abhalten müssen können die meisten der Studenten – Statisten nicht. Das hat Auswirkungen z.B. auf die Flugszenen, wo die Statisten teilweise die stabilisierenden Seile halten. Die Kostüme sind fantastisch und auch das Licht und die Videos grooven sich langsam ein.

Hier ein kleiner Zusammenschnitt mit Interviews…

 

 

Walk like a director…

Bühnenorchesterprobe:

Director Jürgen R. Weber walks during a orchestra/stage rehearsal hin und her. You can see the dragon and conductor Will Humburg in the monitor and hear Baritone Mark Morouse sing… And in the end, Susanne, the prompter tells everyone the cue-word: „die Luft“