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Flughintergrund-Dreh mit Kids / Nachlese

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Noch ein paar Impressionen von unserem Dreh für den Ttaum-Flughintergrund. Mit Regisseur Jürgen R. Weber und Bühnenbildner Hank Irwin Kittel. Fotografiert von Ben Doum. Bei dem Dreh ging es darum, einen sich bewegenden Hintergrund für Rustans Flug in seinem Rollbettchen zu drehen. Der Clip soll dann später von der Hinterbühne auf eine Leinwand projeziert werden.

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Proben-Tagebuch Montag, 17.2.2014

KONZEPTION!!!

Heute um 11 begann mit der  Konzeption die Probenphase! Hier einige Fotos!!!

Traum_ein_Leben-Pr-001  © 2014 Thilo Beu

Regisseur Jürgen R. Weber erklärt das Universum (und sein Regiekonzept)

Traum_ein_Leben-Pr-007  © 2014 Thilo Beu

Kostümbildner Kristopher Kempf erklärt ein schönes Kostüm (Im Hintergrund unscharf Bühnenbildner Hank Irwin Kittel).

Traum_ein_Leben-Pr-014   © 2014 Thilo Beu

Dirigent Will Humburg erklärt ein Cisis.

Traum_ein_Leben-Pr-025   © 2014 Thilo Beu

Hank Irwin Kittel, nachdenklich & sein Bühnenbildmodell, unscharf.

Hank Irwin Kittel: Annäherungen eines Bühnenbildners an einen Traum

Foto 3

Rustan

Furchtbar, furchtbar ist der Zeiten Macht.

Mirza

War’s denn mehr als eine Nacht?

Rustan

Eine Nacht und war ein Leben.

Massud

Eine Nacht und war ein Traum.

Foto 4

Rustan

Herrin, dir zu dienen, sei nun meines Lebens Sinn!

Foto 1

(Ein Drachen kommt aus dem Felsenmaul. Im Maul des Drachens liegt der König in einem seiner langen spitzen Klauen hat er den KÖNIG aufgespießt)

König

Zu Hilfe, zu Hilfe, sonst bin ich verloren.

Zanga

Horch welch Rufen!

Foto 2

Am 30. März 2014: Premiere DER TRAUM EIN LEBEN in Bonn

Am 30. März 2014 wird DER TRAUM EIN LEBEN von Walter Braunfels in Bonn Premiere haben.

Walter Braunfels, geschätzter Opern- und Orchesterkomponist mit namhaften Förderern wie Bruno Walter, Wilhelm Furtwängler oder Otto Klemperer, ähnlich erfolgreich wie Richard Strauss oder Franz Schreker, wurde am 2. März 1933 von den Nationalsozialisten als ≫Halbjude≪ aus seinem Amt als [Gründungs-]Direktor der Kölner Musikhochschule entlassen. Jede professionelle Musikausübung war ihm verboten. Braunfels entschied sich für den Weg in die innere Emigration, verkaufte sein Kölner Haus und zog nach – Bad Godesberg. Hier entstand als erstes großes Werk dieser Phase des erzwungenen öffentlichen Schweigens die Oper DER TRAUM EIN LEBEN.

Der unruhig-aktive Rustan zieht ein tatenreiches Leben dem Müßiggang vor. In seinem kaum stillbaren Tatendrang nach Größe und Heldenhaftigkeit sucht er, ermutigt und angespornt durch den Sklaven Zanga, den Weg aus dem vermeintlich eintönigen Dasein in der Hütte seines Onkels Massud. Als Rustan mit Zangas Unterstützung den Fürsten von Samarkand aus höchster Gefahr rettet, verspricht der ihm seine Tochter Gülnare als Gattin und das Königreich als Erbe. Auf dem Weg zu immer mehr Ruhm und immer größerem Reichtum gerat er aber durch die Listen Zangas auf die schiefe Bahn – er wird zum Verbrecher und kehrt ernüchtert und reumütig in sein altes Leben zurück. Das Erwachen aus dem Traum ermöglicht es Rustan, dem fast unausweichlich drohenden Abgrund zu entrinnen.

Mit DER TRAUM EIN LEBEN schuf Walter Braunfels gewissermaßen ein Brückenwerk zwischen dem deutlich schwelgerischeren Stil seiner  Arbeiten vor 1933 und dem spröderen Tonfall insbesondere seiner Kompositionen der inneren Emigration. So findet der märchenhafte Gestus des Grillparzer-Dramas immer seine Entsprechung im Klangrausch vor allem des brillant behandelten Orchesters. Dass die Oper bislang erst zweimal aufgeführt wurde [in den fünfziger Jahren durch den Hessischen Rundfunk in Frankfurt und 2001 schließlich szenisch in Regensburg] kann lediglich mit dem erst allmählichen Einsetzen der längst überfälligen Braunfels-Renaissance erklärt werden. Einer der einstmals im Kanon der aktuellen Musik Schwergewichtigen kehrt unaufhaltsam auf die Spielpläne zurück.

Besetzung

Musikalische Leitung: Will Humburg

Inszenierung: Jürgen R. Weber

Bühnenbild: Hank Irwin Kittel

Kostümbild: Kristopher Kempf

Choreinstudierung: Volkmar Olbrich

Endrik Wottrich als Rustan, ein junger Krieger

Mark Morouse als Zanga, ein Mohr, sein Sklave

Rolf Broman als Massud [im Traum: König]

Manuela Uhl / Carola Glaser als Mirza, seine Tochter [im Traum: Gülnare]

Chor des Theater Bonn | Beethoven Orchester Bonn

Termine

Premiere 30.03.2014 18:00 Uhr – Opernhaus
06.04.2014 18:00 Uhr – Opernhaus
07.05.2014 19:30 Uhr – Opernhaus
11.05.2014 18:00 Uhr – Opernhaus
30.05.2014 19:30 Uhr – Opernhaus
12.06.2014 19:30 Uhr – Opernhaus

What if…

TRaum Skizze Bett     (Bühnenbildskizze von Hank Irwin Kittel)

What if you slept

And what if

In your sleep

You dreamed

And what if

In your dream

You went to heaven

And there plucked a strange and beautiful flower

And what if

When you awoke

You had that flower in you hand

Ah, what then?

(perhaps Samuel Taylor Coleridge)