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Pressevorbericht im Generalanzeiger

Hier der Vorbericht von Bernhard Hartmann über DER TRAUM EIN LEBEN und den Regisseur Jürgen R. Weber,

Einige Ausschnitte:

… irgendwie scheint sich der hochgewachsene Regisseur, dessen dunkles, etwas wirr den Kopf umspielendes Haar und der ergraute Vollbart ihm eine gewisse Wildheit verleihen, sich nicht unwohl zu fühlen, wenn er nun wieder großer Oper statt Soapopera macht….

„Die Szenen verraten eine Art Filmtiming“, findet Weber, der zurzeit parallel an seinem Filmprojekt „Open Wound – the ÜBER-movie“ arbeitet.

 …Weber will Traum und Wirklichkeit in seiner Inszenierung deutlich voneinander abgrenzen. Und greift dazu auf multimediale Mittel wie Videoeinspielungen und -projektionen zurück. Theater bedeutet auch, zu zeigen, „was Theater kann“, findet er. Es ist ein bisschen, als habe er sich die Mahnung des von Goethes Theaterdirektor aus dem Faust zu Herzen genommen: „Drum schonet mir an diesem Tag Prospekte nicht und nicht Maschinen.“

 

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Probentagebuch 28. Mrz.2014

Heute Abend um 7 Generalprobe! Zum ersten mal werden wir (hoffentlich) ohne Unterbrechungen in Kostüm und Maske durch das ganze Stück kommen. Die letzten Nächte träumte ich vermehrt von Braunfels Musik. (Meistens Rustans große Arie auf dem fliegenden Bett.) Dazu immer wieder Bilder einer Zombie-Welt die sich durchmischte mit wild herum-schreienden Künstlern, die die Nerven verlieren und deshalb gefeuert werden. Einmal trat Dietrich Hilsdorf in meinem Traum zu mir und sagte mir etwas profundes, das ich akkustisch nicht verstand. Als eine unser Choristinnen, die einen absurden, meterhohen Hut trug und sich zu einem bluttriefenden Zombie verwandelt hatte, ein Kind in „Walking Dead“ – Manier in den Hals biss, wurde der Traum auf einmal langsamer, als ob er in extremer Zeitlupe gedreht worden wäre. In dieser Zeitlupe konnte ich erkennen, dass sowohl die Choristin als auch das Kind lächelten. Es war alles nur Fake! Alles nur Theater!

Im Moment frühstücke ich im Hotel Sprenz in Oldenburg, weil an der Oper Oldenburg um 11 die Bauprobe zu „Hercules“ stattfinden wird. Danach geht’s dann mit Vollgas und Christian Firmbach wieder nach Bonn zur Generalprobe „Traum“…

Apropos Oldenburger Oper… Hier der KRAUTfunding -Trailer, den ich dort neulich heimlich gedreht habe. Während im Hintergrund das Cembalo gestimmt wird, gebe ich den crazy german director. ÜBRIGENS! Wer auf die Indiegogo – Seite von „OPEN WOUND – the ÜBER-movie“ geht, kann dort über Pay-Pal Geld geben und bekommt dafür ziemlich krankes Zeug. Für nur noch 75.000,- $ kommt sogar der eigene Name in den Titel…!