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Kritik von Henning Hübert in SWR 2

Hier die Kritik von Henning Hübert.

Und hier einige Ausschnitte:

Der Traum ein Leben“ von Walter Braunfels nach (…) Franz Grillparzer ist eine Oper, die gut anhörbar ist und eine nachvollziehbare Handlung bietet. (…) Jürgen R Weber (…) macht aus diesem Stoff nun ein mit enormem Aufwand und viel Liebe zum Detail produziertes, ernstes Besserungs-Theater.

(…)

Der Dirigent Will Humburg bringt die handschriftliche Partitur durch das Beethoven Orchester Bonn zu voller Blüte. Zweieinhalb Stunden schwelgen er und die Musiker in spätromantischen vollen Tönen. Das Publikum dankte mit vielen Bravos – besonders den Sängern. Die meisten bekam Mark Morouse in der Rolle des Dieners Zanga. Ihn konnte man sehr gut verstehen, auch ohne die Übertitel mitzulesen. Wer dann noch die Regieanweisungen ausblendet und das Programmheft erst später liest, für den kann es in Bonn sogar schön spannend werden.

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Premierenschnipsel…

 

 

Ein frisch gedrucktes Programmheft (lohnt sich zu lesen!) mit einem Premierengeschenk…

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In der Gaderobe…

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Das Parkett wartet ungeduldig auf die Besucher…

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Hier das offene Bein von Bettina, die das Komparsen-Double für Anjara ist…

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Noch 2 Stunden…

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Hier ein kleines Interview mit unser wunderbaren Inspizientin

 

Der wichtigste Mitspieler: Das Publikum…

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Probentagebuch 28. Mrz.2014

Heute Abend um 7 Generalprobe! Zum ersten mal werden wir (hoffentlich) ohne Unterbrechungen in Kostüm und Maske durch das ganze Stück kommen. Die letzten Nächte träumte ich vermehrt von Braunfels Musik. (Meistens Rustans große Arie auf dem fliegenden Bett.) Dazu immer wieder Bilder einer Zombie-Welt die sich durchmischte mit wild herum-schreienden Künstlern, die die Nerven verlieren und deshalb gefeuert werden. Einmal trat Dietrich Hilsdorf in meinem Traum zu mir und sagte mir etwas profundes, das ich akkustisch nicht verstand. Als eine unser Choristinnen, die einen absurden, meterhohen Hut trug und sich zu einem bluttriefenden Zombie verwandelt hatte, ein Kind in „Walking Dead“ – Manier in den Hals biss, wurde der Traum auf einmal langsamer, als ob er in extremer Zeitlupe gedreht worden wäre. In dieser Zeitlupe konnte ich erkennen, dass sowohl die Choristin als auch das Kind lächelten. Es war alles nur Fake! Alles nur Theater!

Im Moment frühstücke ich im Hotel Sprenz in Oldenburg, weil an der Oper Oldenburg um 11 die Bauprobe zu „Hercules“ stattfinden wird. Danach geht’s dann mit Vollgas und Christian Firmbach wieder nach Bonn zur Generalprobe „Traum“…

Apropos Oldenburger Oper… Hier der KRAUTfunding -Trailer, den ich dort neulich heimlich gedreht habe. Während im Hintergrund das Cembalo gestimmt wird, gebe ich den crazy german director. ÜBRIGENS! Wer auf die Indiegogo – Seite von „OPEN WOUND – the ÜBER-movie“ geht, kann dort über Pay-Pal Geld geben und bekommt dafür ziemlich krankes Zeug. Für nur noch 75.000,- $ kommt sogar der eigene Name in den Titel…!